• Dr. Florian Hugk

Definition: Was macht eine Werbeagentur? Was macht eine PR-Agentur?



Bevor wir hier definieren, studieren wir doch erst einmal den Unterschied der beiden Begrifflichkeiten. Im gängigen Sprachgebrauch sind die Grenzen und Abgrenzungen nämlich kaum auszumachen und wie man so schön sagt „fließend“. Denn genau genommen überschneiden sich die Themenfelder.


Eine Werbeagentur ist eine Organisation, die von Kunden beauftragt wird verschiedenartige Werbemaßnahmen in allen erdenklichen Medien (on- und offline) zu gestalten. Dabei kann es sich um einzelne, temporäre Werbeprojekte handeln, aber auch um eine permanente Betreuung von Werbekampagnen, die in einem sogenannten “Dienstleistungsvertrag” beschrieben werden. In Werbeagenturen kann man meist folgende Spezialisten antreffen:


  • Werbetexter/ -in

  • Grafikdesigner/ -in

  • Filmemacher/ -in von Infomertials wie Werbefilmen oder Imagefilmen

  • Webentwickler/ -in

  • Webdesigner/ -in

  • Fotograf/ -in

  • Illustrator/ -in

  • Onlinemarketer/ -in

  • Social-Media-Experte/ -in


Werbeagenturen können auch eine reine Beratertätigkeit ausüben, zum Beispiel bei der Implementierung eines Webshops oder bei einer Neuausrichtung des Kommunikationskonzeptes. Meist arbeiten Mitarbeiter von Werbeagenturen allerdings in folgenden Bereichen:


  • Entwicklung und Design von Webseiten und Onlineshops

  • Entwicklung komplexer Web-Anwendungen

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Workshops

  • Content-Eruierung für Homepages oder Social-Media-Kanäle

  • Onlinemarketing wie Suchmaschinenwerbung (SEA): Aufbau von Werbekampagnen

  • Erstellen von Unternehmensfilmen (Werbefilme, Imagefilme oder Produktvideos)

  • Erstellen von Werbematerialen aus dem Print-Bereich wie Flyer, Broschüren, Magazine.


Da Werbeagenturen ausgesprochen vielseitig sind, spezialisieren sich viele Agenturen auch innerhalb des jeweiligen Themenfeldes auf bestimmte Teilbereiche – zum Beispiel die Filmproduktion von Infomercials wie Werbefilme, Imagefilme oder Produktvideos. Eine Werbeagentur, die alle Themenfelder abdecken kann, ist eine sogenannte „Full-Service-Agentur“.


Auch die Aufgabenbereiche einer PR-Agentur (Public Relations Agentur) sind vielfältig und breit gefächert. Denn die darin tätigen Personen kommen aus den unterschiedlichsten Fächern bzw. Ausbildungen. Man findet natürlich Wirtschaftswissenschaftler, Kommunikationswissenschaftler oder Medienwissenschaftler in PR-Agenturen, aber auch Quereinsteiger aus anderen Fächern, etwa Germanisten, Anglisten oder Psychologen. Eine PR-Agentur übernimmt für ein anderes Unternehmen oder eine Organisation die Kommunikationsmaßnahmen mit der Öffentlichkeit, die sogenannte „Öffentlichkeitsarbeit”. Der Begriff „Public Relations“ wird hierzulande allerdings häufig mit dem Begriff „Öffentlichkeitsarbeit” übersetzt und gleichgesetzt. Allerdings sollte hierbei differenziert werden, denn der Begriff „Öffentlichkeitsarbeit“ bezeichnet die reine Tätigkeit, der Begriff „Public Relations“ bezeichnet dagegen eigentlich nur die Beziehung zwischen einem Unternehmen und der Öffentlichkeit.


Beide Agenturen sind also Dienstleistungsunternehmen, die für andere Unternehmen die Beratung, Konzeption, Planung, Gestaltung und Umsetzung von Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen übernehmen. Hier geht es vor allem um eine Steigerung der Bekanntheit, den sogenannten “Wiedererkennungseffekt” und natürlich um Wachstum. Diesen unabdingbaren und erstrebenswerten Zustand erreichen Agenturen vor allem mit Hilfe einer außergewöhnlichen Bildsprache, mit eingängigen Slogans und Claims, aber auch mit Hilfe von Redundanz und der richtigen Platzierung in den jeweiligen Kanälen.


Nichts macht populärer als Imitierbarkeit - das ist das Uhrwerk der Kundenbindung.

Wer etwa im Internet werbewärts klickt, um die Leistungsblütensträuße der Unternehmen zu begutachten, der kann beispielsweise bloße Reime, bonbonsüße Assonanzen oder leicht eingängige Wortspiele beobachten, die Räuberleiter und Traumnahrung zugleich sein sollen. Hochbeinige Blondgoldpuppen oder hochauflösende Produktbilder untermalen diesen Eindruck und sollen als Verführer der Erinnerung dem Wegweiserecht von Bedürfnissen den Weg ebnen. Diese meist kreativ entwickelte Gefühltektonik wirkt wie eine Art Zauber, der den Träumen der Konsumenten Wirklichkeit schenkt - eine Spur davon soll natürlich im Gehirn verankert bleiben.


Ein Wegbereiter dieses Unterfangens ist etwa das sogenannte "Framing". Dieser Effekt wird mit Hilfe von positiv oder negativ formulierten Botschaften ausgelöst. Meinungen und Entscheidungsfindungen sollen so beeinflusst werden. Bestimmte Emotionen können hierbei hervorgerufen werden, ohne dass diese explizit ausgesprochen wurden. Entscheidend für den Framing-Effekt ist die Assoziation, die Menschen mit dem jeweiligen Begriff verbinden.




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